Archiv

schokodiät

 

 

schokodiät

was?

es darf alles an schoki (aber NUR schoki) gefuttert werden, was aus schokolade ohne feste Bestandteile besteht. auch mars oder kinderschokolade.

also keine nüsse, kekse, nougat, crisps etc. enthält.

wieviel?

manchen berichten zufolge, so viel man möchte...anderen quellen sagen was von 200 bis 400 gramm, aber mehr ist meiner erfahrung nach auch nicht runter zu bekommen

wie?

nach dem prinzip der monodiät: der körper nimmt sondt keine nährstoffe auf und kann die aufgenommenen kalorien nicht verwerten. stattdessen bedient er sich der fettvorräte.

positives:

laut den mesiten berichten immer sehr starke gewichtsreduktion (500 g bis zu 1,5 kg pro tag)

negatives

extrem ungesund...wie jede einseitige diät. nicht länger als ein paar tage durchziehen!

am ersten tag kann es zu einer leichten gewichtszunahme kommen

personal experience:

1. Tag: mir ist schon vormittags schwindlig, der kopf schmerzt. nachmittags völlig übel, ich fühl mich vergiftet und fett. trinke unmengen an wasser, am abend ist wieder alles in ordnung.

2. Tag:

morgens: waage erfreulicherweise 400 g weniger... wäre durchs fasten wohl noch besser gewesen und das auf gesündere artt und weise...

den heutigen tag hab ich überstanden, aber morgen ab morgen gehe ich wieder zu save food liste und 500 kcal über aber, man muss ja jeden scheiß ma ausprobiert haben UND für die wissenschaft udn alle skeptiker: es funktioniert wohl...mal sehen, was die waage morgen früh berichtet

3.Tag

...ich will nicht darüber sprechen...mehr, spricht die waage...obwohl ich mich an alles gehalten habe.

mag sein, dass man das über einen längeren zeitraum betrachten muss, baer das is echt nich so mein ding.

7.6.08 10:06, kommentieren

der wille. der mich. mit strafe und drohung. und ständigem NEIN!

verurteilt dünn zu sein.

zu verschwinden. mich zu entbinden- vom essen, vom lieben und leben, von schwere und schuld.

 

der wille.dreiköpfiger. im parzengesang.

schluchzte er, schluckt und veschlang.

schlägt schonungslos mit sicherem schlag

den hammer, der hinter dem hügel schon lag.

auf dem ich fast glücklich am galgen gelehnt

das ende verstohlen erlächelt- ersehnt.

am hang steht der dritte im bunde,

hebt und belebt schon die hand

zu heilen die fortblutende wunde

zu streuen den giftigen sand.

"Die Strafe ist wieder..."

dröhnt schon der Hammer.

und schnellt rasend nieder.

"Hab alles versucht..."

verteidigt die Kammer;

Oh, sei sie verflucht!

"Ich weiß, ja, ich weiß."

sag ich ganz leis

und beuge mich deinmeinem Recht,

zu sein mein eigener Knecht. 

8.6.08 11:25, kommentieren

derhungerkünster

 

Er war aber wieder aus einem andern Grunde niemals befriedigt; vielleicht war er gar nicht vom Hungern so sehr abgemagert, daß manche zu ihrem Bedauern den Vorführungen fernbleiben mußten, weil sie seinen Anblick nicht ertrugen, sondern er war nur so abgemagert aus Unzufriedenheit mit sich selbst. Er allein nämlich wußte, auch kein Eingeweihter sonst wußte das, wie leicht das Hungern war. Es war die leichteste Sache von der Welt. Er verschwieg es auch nicht, aber man glaubte ihm nicht, hielt ihn günstigenfalls für bescheiden, meist aber für reklamesüchtig oder gar für einen Schwindler, dem das Hungern allerdings leicht war, weil er es sich leicht zu machen verstand, und der auch noch die Stirn hatte, es halb zu gestehn. Das alles mußte er hinnehmen, hatte sich auch im Laufe der Jahre daran gewöhnt, aber innerlich nagte diese Unbefriedigtheit immer an ihm, und noch niemals, nach keiner Hungerperiode - dieses Zeugnis mußte man ihm ausstellen - hatte er freiwillig den Käfig verlassen.

-------------------------------------------------

Warum gerade jetzt nach vierzig Tagen aufhören? Er hätte es noch lange, unbeschränkt lange ausgehalten; warum gerade jetzt aufhören, wo er im besten, ja noch nicht einmal im besten Hungern war? Warum wollte man ihn des Ruhmes berauben, weiter zu hungern, nicht nur der größte Hungerkünstler aller Zeiten zu werden, der er ja wahrscheinlich schon war, aber auch noch sich selbst zu übertreffen bis ins Unbegreifliche, denn für seine Fähigkeit zu hungern fühlte er keine Grenzen. Warum hatte diese Menge, die ihn so sehr zu bewundern vorgab, so wenig Geduld mit ihm; wenn er es aushielt, noch weiter zu hungern, warum wollte sie es nicht aushalten? Auch war er müde, saß gut im Stroh und sollte sich nun hoch und lang aufrichten und zu dem Essen gehn, das ihm schon allein in der Vorstellung Übelkeiten verursachte, deren Äußerung er nur mit Rücksicht auf die Damen mühselig unterdrückte. Und er blickte empor in die Augen der scheinbar so freundlichen, in Wirklichkeit so grausamen Damen und schüttelte den auf dem schwachen Halse überschweren Kopf. Aber dann geschah, was immer geschah. Der Impresario kam, hob stumm - die Musik machte das Reden unmöglich - die Arme über dem Hungerkünstler, so, als lade er den Himmel ein, sich sein Werk hier auf dem Stroh einmal anzusehn, diesen bedauernswerten Märtyrer, welcher der Hungerkünstler allerdings war, nur in ganz anderem Sinn;

--------------------------------------------------------

 »Du hungerst noch immer?« fragte der Aufseher, »wann wirst du denn endlich aufhören?« »Verzeiht mir alle«, flüsterte der Hungerkünstler; nur der Aufseher, der das Ohr ans Gitter hielt, verstand ihn. »Gewiß«, sagte der Aufseher und legte den Finger an die Stirn, um damit den Zustand des Hungerkünstlers dem Personal anzudeuten, »wir verzeihen dir.« »Immerfort wollte ich, daß ihr mein Hungern bewundert«, sagte der Hungerkünstler. »Wir bewundern es auch«, sagte der Aufseher entgegenkommend. »Ihr solltet es aber nicht bewundern«, sagte der Hungerkünstler. »Nun, dann bewundern wir es also nicht«, sagte der Aufseher, »warum sollen wir es denn nicht bewundern?« »Weil ich hungern muß, ich kann nicht anders«, sagte der Hungerkünstler. »Da sieh mal einer«, sagte der Aufseher, »warum kannst du denn nicht anders?« »Weil ich«, sagte der Hungerkünstler, hob das Köpfchen ein wenig und sprach mit wie zum Kuß gespitzten Lippen gerade in das Ohr des Aufsehers hinein, damit nichts verlorenginge, »weil ich nicht die Speise finden konnte, die mir schmeckt. Hätte ich sie gefunden, glaube mir, ich hätte kein Aufsehen gemacht und mich vollgegessen wie du und alle.«

Das waren die letzten Worte, aber noch in seinen gebrochenen Augen war die feste, wenn auch nicht mehr stolze Überzeugung, daß er weiterhungere.

http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=1353&kapitel=20&cHash=60edaf8b08hunger#gb_found

1 Kommentar 8.6.08 11:47, kommentieren

08. Juni 2008

 

 

 

50 kg, BMI 18,59

1 Kommentar 8.6.08 12:02, kommentieren

gestartet mit...

 

 

ich weiß nicht. die waage ist ein relativ junger mitbewohner in meinem kleinen alice im wudnerland reich.

stark schwankend würde ich vermuten, in etwa um die 55 kg...?

8.6.08 12:06, kommentieren

milchdiät

 

 

 

 

 

 

milchdiät

was?

milch natürlich (fettarme). in einigen sources wird buttermilch mit eingeschlossen. ich werds ma hälfte/ hälfte machen.

 

wieviel?

3l nach den meisten sources. manche meinen auch nur 2.

das ganze regt wohl die verdauung sehr stark an. besodners buttermiclh hat wohl diesen effekt. außerdem ziehmlich nahrhaft (wenn man sonst ständig unterversorgt ist)

Tag 1 

1 Kommentar 10.6.08 20:22, kommentieren